Vortragsreihe 2026: Beschleunigung sozialer Prozesse in Lateinamerika

In Übergangsphasen, in denen das Neue noch nicht entstanden ist, wird die Beschleunigung sozialer Prozesse nicht nur im Sinne eines vermeintlichen kollektiven utopischen Fortschritts gedacht. Vielmehr durchdringt die Beschleunigung derzeit alle Bereiche des sozialen Lebens und kann sowohl verschiedene Formen der Entfremdung als auch Reaktionen und die Formulierung noch nicht gefestigter Erkenntnisse hervorrufen.

Diese Vortragsreihe soll aus einer relationalen Perspektive zur transnationalen Reflexion über Mobilitäten, menschliche Wanderungsbewegungen und neue Zeitlichkeiten beitragen. Damit soll ein Beitrag zu den Debatten und Lösungsansätzen hinsichtlich der verschiedenen Aspekte des Wissens und seiner strategischen Rolle in dieser Situation vielfältiger Beschleunigungen geleistet werden.

Die Eröffnungssitzung wird von Edgardo Lander, emeritierter Forscher der Universidad Central de Venezuela, geleitet, der über den geopolitischen Druck sprechen wird, dem Lateinamerika und die Karibik derzeit ausgesetzt sind. Begleitet wird er von Alejandro Mantilla Quijano von der Universidad Nacional de Colombia/Universidad Nacional Pedagógica und Jaime Preciado Coronado von der Universidad de Guadalajara. Die Moderation übernehmen Kristina Dietz von der Universität Kassel und Lucas Christel von der Universidad Nacional San Martín.

Die Diskussionsrunde findet am Mittwoch, 25. März, um 10:00 Uhr MX/CR, 11:00 Uhr ECU, 13:00 Uhr ARG, 17:00 Uhr MEZ statt. Nehmen Sie hier teil (auch zum Nachhören).

Alle Sitzungen der Reihe werden live übertragen auf dem YouTube-Kanal von CALAS.

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